Grüne Woche Niederschsenhalle 20

Grüne Woche: Gespräch in der Niedersachsenhalle. Bild: Verbund Oldenburger Münsterland

Lasst uns reden! Niedersachsen auf der Grünen Woche 2020

100 Prozent analog, echt und um keine Antwort verlegen, so präsentieren sich die Niedersachsen auf der Internationalen Grünen Woche vom 17. – 26. Januar 2020 in Berlin. Auch wenn alle von der Digitalisierung reden und junge Leute ihre Freunde angeblich nur noch in den sozialen Medien im Internet finden, in der Niedersachsenhalle auf dem Berliner Messegelände lernt man das Land zwischen Nordsee und Harz, Elbe und Ems, ganz direkt und im wahrsten Sinne des Wortes persönlich kennen.

Mehr als 400 Männer und Frauen, im echten Leben Lebensmittelhandwerker, Landwirtinnen und Landwirte, Förster, Bürgermeister, Berufsschullehrer, Fachleute aus Ministerien und Behörden, tauschen ihren normalen Arbeitsplatz mit einem Messestand in der Niedersachsenhalle und wollen vor allem eins: Mit den Messegästen ins Gespräch kommen.

„Die Grüne Woche ist eine einzigartige Gelegenheit, unser Bundesland, und ganz besonders seine vielfältige Land- und Ernährungswirtschaft, auf Augenhöhe und ungefiltert kennenzulernen“, meint Dr. Christian Schmidt, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft e. V., die den niedersächsischen Messeaufritt im Auftrag des nie-dersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz organisiert. „Da wollen wir nichts anderes als die vielen Landwirte, die sich in diesen Tagen mit Ihren Treckern auf den Weg in die Innenstädte machen, nur haben wir auch noch jede Menge leckere Sachen und ganz viel Niedersachsen zum Anfassen dabei“, sagt Schmidt.

Klar gibt es auch Digitales an den Ständen von acht Ausstellergemeinschaften aus den unterschied-lichen Regionen des Landes und bei den zwölf Einzelausstellern zu erleben. Zum Beispiel lädt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN, Stand Nr. 109) dazu ein, mit der VR-Brille auf der Nase auf Entdeckungstour durch einen Kuhstall zu gehen. Nach dem virtuellen Rundgang können die Gästen dann mit echten Milchbauern reden, die nicht nur über die Arbeit mit ihren Tieren erzählen, sondern auch keiner Frage rund um Tierwohl, Tiergesundheit oder Klima-schutz ausweichen. Die Stärkung an der Milchbar mit einem erfrischenden Milchshake oder Käses-tick gehört zum Besuch des Milchland-Standes natürlich auch dazu.

Zum ersten Mal ist der Verband der Niedersächsischen Fleischwarenindustrie e.V. als Aussteller in der Niedersachsenhalle vertreten. Zehn namhafte Familienbetriebe wollen gemeinsam ein klares Statement setzen für ihre Arbeit, für sichere Arbeitsplätze und viel Engagement in ihren Regionen. Und selbstverständlich stehen diese Unternehmen für verantwortungsvoll hergestellte und ausge-zeichnete Fleisch- und Wurstwaren. In einer gemeinsamen Fleischerei (Stand Nr. 117) bieten die Unternehmen ein großes Sortiment innovativer und traditioneller Produkte an. „Wir wollen ganz klar ein Signal setzen und wir wollen damit auch der Landwirtschaft Danke sagen, denn ohne deren Arbeit könnten wir unsere guten Produkte gar nicht herstellen,“ sagt Sarah Dhem, Präsidentin des Verbandes.

Sie heißen „Bug Foundation“, „berwork“, „Lenchen“ oder „Papa Fuego“. Mehrere Start-up-Unternehmen aus der niedersächsischen Lebensmittelwirtschaft zeigen gemeinsam mit Grün-dungsinitiativen und Beratungsorganisationen, dass in Niedersachsen nicht nur Traditionen gepflegt werden. So können die Messegäste durchaus auch Produkte aus Insekten verkosten, proteinreiche „Powerwurst“ probieren oder mit einen „Mexikaner“ aus Braunschweig anstoßen. Am Start-up-Stand in der Niedersachsenhalle (Stand Nr. 116) geht es um Innovationen und vor allem darum, wie man Neues in der Lebensmittelbranche „auf die Straße“ und in die Regale des Lebens-mittelhandels bringt.

Nicht weniger innovativ und kreativ geht es am Dorfgemeinschafts-Stand des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums zu (Stand Nr. 107). Sechzehn aktive Dorfgemeinschaften begrüßen das Publikum und zeigen Initiativen und Ideen, wie Dörfer lebendig und attraktiv bleiben. Das Standmotto lautet "Unser Dorf hat Zukunft - mitmachen heißt gewinnen". Das täglich wechselnde Programm reicht von Handwerk über Kunst und Theater bis zu Musikvorführungen, und immer steht die Einladung an die Messegäste: Reden Sie mit uns.

"Lassen Sie uns drüber reden!" heißt das Motto auch am zweiten Stand des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums (Stand Nr. 101). Hier geht es allerdings um brandaktuelle Themen, die Stadt- und Landbewohner gleichermaßen angehen: Gesunde Ernährung und den Schutz der natürlichen Ressourcen. Vorgestellt wird die Niedersächsische Ackerbaustrategie und es gibt viele In-formationen und Tipps rund um Ernährung und Lebensmittelwertschätzung. Zu bestimmten Zeiten wird die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast persönlich den Besuchern am Stand Rede und Antwort stehen.

Der niedersächsische Waldbesitzerverband ist ebenfalls erstmals mit einem Informationsstand in der Niedersachsenhalle vertreten (Stand Nr. 105). Die privaten Waldbesitzer in Niedersachsen sind meist bäuerliche Familien, die mehr als die Hälfte der niedersächsischen Waldflächen oft seit Gene-rationen bewirtschaften. Stürme, extreme Dürre und massiver Borkenkäferbefall haben dem Wald in den vergangenen Jahren sehr geschadet und Schäden von ungeahntem Ausmaß hervorgerufen, sagt Norbert Leben, Präsident des Verbandes. Die Waldbesitzer stehen vor großen Herausforde-rungen, zum einen, ihren Wald zu sichern und zum anderen, ihn zukunftsfähig zu machen. Welche Bedeutung Wald und seine Bewirtschaftung besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels haben, vor allem darüber wollen die Waldbesitzer an ihrem Stand aufklären.

Bei aller Information kommt auch Genuss und Spaß wie jedes Jahr nicht zu kurz in der Niedersach-senhalle. An den Gemeinschaftsständen des Weserberglandes, des Elbe-Wendlandes, des Heide-kreises, des Harzes und an vielen weiteren Ständen regionaler Aussteller laden die Gastgeber die Besucher ein, die kulinarischen und touristischen Besonderheiten der jeweiligen Region zu entdecken und die Menschen dahinter kennen zu lernen. Und wie jedes Jahr läuft auf der Niedersachsenbühne ein buntes Programm mit Musik von Rock bis Blasmusik, Trachtentänzen, Theater, Kochshows, Quiz- und anderen Mitmachaktionen. Gepflegt und landestypisch essen und trinken kann man nach all den Eindrücken in der Niedersachsenlounge, deren kulinarisches Angebot 2020 von der Region Weserbergland inspiriert ist. Bei einem frischen Glas Allersheimer Bier lässt es sich besonders gut – reden!

Bildergalerien, die Liste der Aussteller, Programmhinweise zum umfangreichen Bühnenprogramm und Links zu den Ausstellern in der Niedersachsenhalle (Halle 20) gibt es auf der Aktionswebsite www.NiedersachseninBerlin.de.

Die Grüne Woche 2020 auf dem Messegelände am Funkturm in Berlin öffnet ihre Tore für Besucher am Freitag, dem 17. Januar 2020 um 10.00 Uhr. Sie dauert bis Sonntag, 26. Januar 2020. Am zweiten Freitag gibt es verlängerte Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr, an allen anderen Tagen schließen die Tore um 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet 15 € für eine normale Tageskarte. Es gibt verschiedene Vergünstigungen.

Leistung kompakt

  • Anmietung der gesamten Ausstellungsfläche, inkl. Auma- und GEMA-Gebühren
  • Beauftragung und Überwachung eines professionellen Standbaus
  • Individuelle Beratung in allen Fragen Ihres Messeauftritt
  • Professionell moderiertes Hallen-Entertainment, Gemeinschaftliche Eventbühne für, z. B. Interviews, Produktvorstellungen, Kochshows, Gewinnspiele, Theater und Musik aus Ihrer Region
  • Einbindung Ihres Messestandes in offizielle Anlässe und VIP-Rundgänge
  • WLAN-Zugang für Aussteller inklusive
  • Unterstützung in der Medienarbeit für Ihr Messethema

Ihre Ansprechpartner

Michael Marquardt
Marketing- und Vertriebsberatung, Management-Seminare, Verbrauchermessen

Tel.: 0511 34879-53
Email: m.marquardt(at)mg-niedersachsen.de

Antonia Miccoli
Internationale Grüne Woche Berlin

Tel.: 0511 34879-24
Email: a.miccoli(at)mg-niedersachsen.de

Peter Wachter
Public Relations

Tel.: 0511 34879-51
Email: p.wachter(at)mg-niedersachsen.de