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Ländlicher Raum: Studie zu Perspektiven selbst schlachtender Handwerksschlachter

Prozessvorteile nutzen und Transparenz hervorheben – Diese und weitere Empfehlungen formuliert eine von der Marketinggesellschaft betreute Studie zu Perspektiven selbst schlachtender Handwerksschlachter. Anlass der Erhebung ist der Strukturwandel im Ernährungshandwerk, der es vor allem kleinen Bertrieben erschwert, ihre Wertschöpfungsnetzwerke aufrecht zu erhalten.

Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Studie wurde von Fleischermeister Enno Appelhagen, Ostfriesische Spezialitäten-Fleischerei Appelhagen und Dr. Ludwig Stuhlberger, Metzgerei Stuhlberger in Wartenberg initiiert. Die Marketinggesellschaft führte bundesweite Befragungen, Marktforschungen und zahlreiche Workshops durch. Es wurde eine Vielzahl relevanter Daten, Praxisaussagen und Erfolgskennzahlen erhoben, die als Basis für politische Entscheidungen dienen können. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen  sind in zwei Publikationen dokumentiert:

  1. Im „Kriterienkatalog“, der vor allem öffentliche Förderungsgeber adressiert, thematisiert die Studie, dass Gebühren für staatliche Kontroll-, Prüfungs- und Überwachungsaufgaben stärker zwischen handwerklichen und industriellen Schlachtbetrieben differenziert werden müssen.
  2. Der „Praxisleitfaden“ richtet sich vornehmlich an selbst schlachtende Handwerksschlachtereien. Sie sollen beispielsweise in der Kommunikation deutlicher als bisher die kulturelle Bedeutung des nicht-industriellen Schlachtens sowie Tierschutzaspekte hervorheben, um die Folgen des Strukturwandels einzudämmen. Beide Veröffentlichungen stehen auf der Website des Projektes zum Download zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Jörg Helmsen
stv. Geschäftsführer, Förderung, Marketingberatung, Fachmessen, Public Affairs

Tel.: 0511 34879-60
Email: j.helmsen(at)mg-niedersachsen.de