Sales Promotion-Dam am Stand Norderneyer Schinken IGW 2017

Sales Promotion Norderneyer Schinken, IGW 2017. Bild: Marketinggesellschaft

„Digitale Formate können Verkostungen vor Ort nicht ersetzen“

Regionalität“ steht in der Verbrauchergunst ganz oben – Unter Pandemiebedingungen müssen die regionalen Marketinggesellschaften aber ihre Aktivitäten anpassen. In einem großen Interview der Lebensmittel Zeitung erläuterte Dr. Christian Schmidt, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft, gemeinsam mit Vertretern der Marketinggesellschaften in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen, was sich durch Corona im regionalen Marketing geändert hat und welche Erwartungen er für die Zukunft hat.

Hier die Aussagen von Dr. Christian Schmidt.

Handzettelwerbung ist nicht out
„Wir setzen weiter auf die bewährte Handzettelwerbung im Lebensmitteleinzelhandel. Sie sind  nach wie vor ein probates Mittel, um den Abverkauf niedersächsischer Lebensmittel am POS zu forcieren. Der Handel setzt sie sogar mit zunehmender Tendenz weiter ein.“

Digitalisierung hat auch im LEH absolute Priorität
Im Lebensmitteleinzelhandel hat 2021 der Ausbau der Digitalisierung und die damit zusammenhängenden Funktionsbereiche absolute Priorität. Von der Weiterentwicklung von Apps über den Ausbau des Online-Abholservice bis hin zur Funktionserweiterung von Kundenkarten etc. Eine Optimierung und ggfs. Verkürzung der Lieferketten und ein verstärkter Bezug regionaler Produkte wird dabei mit im Focus stehen. Die Marketinggesellschaft ist in diesem Prozess bereits beteiligt. Derzeit sind mehr als 15 Präsenz- / Videoformate in Vorbereitung, die themenorientiert den Austausch der Akteure über ganz neue Geschäftsmodelle fördern.

Einkaufserlebnisse werden neu definiert
Die Pandemie hat die Interaktionen zwischen Herstellern, Absatzmittlern und Verbrauchern verändert. Das wird sich unmittelbar auch auf Fach- und Verbrauchermessen auswirken. Hybride Veranstaltungsformate werden Standard. Der Lebensmittelhandel setzt bei Verkostungen verstärkt auf hybride Commerce-Strategien. Es geht um die Schaffung „hybrider Einkaufserlebnisse“. Die Marketingbudgets werden in digitale Kanäle verlagert, wo auch ganz neue Zielgruppen angesprochen werden. Das wird auch das Messegeschehen prägen.

Hier das Interview in voller Länge. Wir danken der LZ-Redaktion, die uns den Text zur Verfügung gestellt hat: PDF-Download

 

 

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