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Kulinarische Botschafter 2026/27 prämiert


Wettbewerbssieger stehen fest

Sie stehen für besondere Qualität, regionale Herkunft und die kulinarische Vielfalt des Landes: Auf dem Gutshof Rethmar in der Region Hannover sind die „Kulinarischen Botschafter Niedersachsen 2026/27“ ausgezeichnet worden. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, Schirmherr des Wettbewerbs, überreichte die Urkunden an die erfolgreichen Unternehmen. 47 Produkte von 36 Betrieben überzeugten die unabhängige Fachjury und dürfen künftig den Titel „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen 2026/27“ tragenS

Hinter den prämierten Produkten stehen Unternehmen, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, was die Land- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen ausmacht. Viele von ihnen sind kleine und mittelständische, regional verwurzelte Unternehmen. Sie verarbeiten RohstoƯe aus der Region, bewahren handwerkliches Wissen, entwickeln traditionelle Produkte weiter und setzen zugleich mit neuen Ideen neue Impulse. Damit schaffen sie nicht nur besondere Lebensmittel, sondern tragen auch zur Wertschöpfung
und wirtschaftlichen Vielfalt in den Regionen Niedersachsens bei.

Wer die Auszeichnung „Kulinarischer Botschafter“ erhält, muss hohe Anforderungen
erfüllen. Im Mittelpunkt steht die sensorische Qualität: Bewertet werden unter anderem Aussehen, Geruch, Geschmack, Konsistenz und Textur sowie Gesamteindruck und Genusswert.

Darüber hinaus fließen Produktidee, Originalität, Präsentation und
Produktgeschichte in die Bewertung ein. Auch die regionale Verankerung und die
Herkunft der Hauptzutaten werden im Rahmen des Wettbewerbs geprüft. Über die  Auszeichnungen entschied aktuell eine unabhängige Fachjury mit Expertise aus Gastronomie, Landwirtschaft, Wissenschaft, Lebensmittelhandel und Trendforschung. Ihr gehörten Sternekoch Thomas Wohlfeld, Kerstin Hintz (Bioland), Sensorik-Professor Dr. Daniel Mörlein, Lebensmittelhändler Kevin Schneevoigt sowie Food-Trendforscherin Karin Tischer an. Jedes eingereichte Produkt wurde in einem detaillierten Auswahlverfahren verkostet und bewertet. Die Herkunft der Hauptzutaten beziehungsweise der Verarbeitungsort in Niedersachsen wurde zusätzlich durch die Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS) geprüft.

Der Wettbewerb wurde 2010 von der MGN ins Leben gerufen. Was zunächst als
Instrument des Standortmarketings begann, hat sich zu einer etablierten Auszeichnung entwickelt. Für viele Hersteller eröƯnet die Prämierung neue Vermarktungschancen.