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Eine Zukunft für den Landschlachter?!

Immer seltener gelingt es Bäckern und Fleischern in ländlichen Regionen, die Rohstoffe für ihre Produkte aus ihrer unmittelbaren Umgebung zu beziehen. Die „Wertschöpfungsnetzwerke“ brechen weg. Eine umfangreiche Analyse, die das Bundeslandwirtschaftsministerium beauftragte, ermittelte Erfolgsfaktoren. Die Marketinggesellschaft hatte die Projektleitung.

Ursache für das Verschwinden der kleinräumigen Wertschöpfungsnetzwerke ist der Strukturwandel in der Landwirtschaft und im Ernährungshandwerk. Nun sind diese Netzwerke allerdings die Voraussetzung für eine glaubwürdige regionale Lebensmittelherstellung, die gesellschaftlich ausdrücklich erwünscht ist. In dem umfangreichen Projekt haben wir gemeinsam mit vielen Beteiligten und in zahlreichen Expertenworkshops untersucht, welche Erfolgsfaktoren die Entwicklung oder das Fortbestehen von Wertschöpfungsnetzwerken bestimmen. Immer ging es auch um die Frage, an welchen Stellschrauben auch die einzelnen Unternehmer selbst drehen können, um die Zukunft ihres Betriebes in einem funktionierenden Netzwerk zu sichern. In bundesweiten Befragungen und Marktforschungen erhoben wir eine Vielzahl von relevanten Struktur- und Erfolgskennzahlen, die als Basis für politische Entscheidungen dienen können. Alle Teilprojekte und die Ergebnisse haben wir in einer eigens für das Projekt angelegten Website für die Beteiligten und die Fachöffentlichkeit dokumentiert. Eine schriftliche Dokumentation wurde dem BMEL vorgelegt.

Ihr Ansprechpartner

Jörg Helmsen
stv. Geschäftsführer, Förderung, Marketingberatung, Fachmessen, Public Affairs

Tel.: 0511 34879-60
Email: j.helmsen(at)mg-niedersachsen.de